Klassische Gitarre

Folgendes Angebot gibt es für Interessierte der klassischen Gitarre:

Am Meisterkurs mit Prof. Carlo Marchione, Prof. Johannes Monno und Prof. Bernhard Hebb können Gitarrenlehrer, Studenten und Teilnehmer von Jugend Musiziert teilnehmen. Dieser Meisterkurs wird als Forumsunterricht gestaltet und jeder, der Interesse hat, kann in den Unterrichtsraum kommen, zusehen und zuhören und so vielleicht noch etwas lernen.

Jedem klassischen Gitarristen, der nicht am Meisterkurs teilnimmt, stehen zwei mal 30 Minuten Einzelunterricht bei einem Dozenten nach Wahl zu. Dieser Einzelunterricht kann auch mit mehreren Teilnehmern als Gruppenunterricht genommen werden.

Jedes Jahr wird ein klassisches Gitarrenorchester mit Finn Svit angeboten. Gemeinsam erarbeiten hier Anfänger und Fortgeschrittene unter der Leitung von Finn Svit Stücke, die im Abschlusskonzert vorgetragen werden. In jedem Jahr sind wir immer aufs Neue überrascht, welche beeindruckende Musik den Stücken und Teilnehmern entlockt wird.

Außerdem werden verschiedene Ensembles angeboten. Auch hier ist für jeden Geschmack und für jeden Spieler, egal wie lange er schon spielt, etwas schönes dabei.

Klassische Gitarre

                                                                                      Gitarrenorchester                                              Abschlusskonzert

Für die jüngeren Teilnehmer unter 18 Jahren bieten wir eine Gruppe mit dem Namen U18 mit Vicente Mozos del Campo an.
Hier werden für diese Altersgruppe ansprechende Stücke z.B. auch aus der Popmusik erarbeitet.

Leon Frijns bietet in seinen Einzelunterrichtsstunden Hilfestellung bei Fragen zur Carlevaro- und Alexandertechnik.
Die Carlevaro-Technik ist nach ihrem Begründer Abel Carlevaro (1917-2001), Gitarrist und Komponist aus Uruguay, benannt. In dem Buch „Escuela de la Guitarra“ („Schule der Gitarre“) beschreibt er seine Ideen über die Gitarrentechnik im Dienste der Musik als „…eine umfassend konzipierte Theorie des Instrumentes Gitarre … Sein logisch strukturiertes Konzept bezieht den ganzen Körper mit ein und beruht auf seiner durch Beobachtung der natürlichen Bewegungsabläufe gewonnenen Erfahrungen“ (Zitat as dem Vorwort des Übersetzers R. Scherping).
Die Alexandertechnik ist nach ihrem Begründer Frederick Matthias Alexander (1869-1955) benannt, einem australischen Tezitator und Schauspieler, der seine Methode um die Jahrhundertwende entwickelte und sie nach Europa und Amerika brachte. Diese Selbsthilfemethode wirkt ganzheitlich nach dem Prinzip, dass ein besserer Selbst-Gebrauch zu einem besseren Funktionieren führt, sowohl auf körperlicher als auch auf emotionaler und mentaler Ebene. Es ist für viele Diszipline zu einer Art Basistechnik geworden und wird somit u.a. von Schauspielern, Musikern und Tänzern sehr geschätzt.

In jedem Jahr gibt es einen Fachvortrag.

Eine weiteres Kursangebot ist die Bodypercussiongruppe mit Jeannette Mozos del Campo. Hier wird mal mit und mal ohne instrumentaler Begleitung der Körper als Musik- und Rhythmusinstrument genutzt. Es wird geklatscht, getrommelt, gestampft, gehüpft, gesungen uvm. In jedem Jahr haben die Teilnehmer sehr viel Freude dabei.

Während des Tages kann man in Form von Einzelunterricht bei Ralf Bauer eine Entschleunigungskur mit der Klangschale erhalten, sowie sich Tipps bei Haltungsproblemen mit Saiteninstrumenten geben lassen.

An drei Abenden finden Konzerte statt. Das Konzert am Mittwoch findet im Seminarhaus, die beiden anderen in der nahegelegenen Lukaskirche in Vallendar statt. Der Eintritt zu den Konzerten ist für Teilnehmer natürlich kostenlos.

Was wird noch geboten?
Das Kursangebot „Körper und Bewegung“ mit Brigitte Kilp bietet vielfältige, auflockernde Aktionen, um und mit Musik und Rhythmus. Ohne Gitarre wird hier  auf lockere Weise getanzt, getrommelt, aufmerksam zugehört und zugesehen, massiert und gesungen.

Jedes Jahr gibt es Schnupperkurse für Interessierte an E-Gitarre, Steelstring und Mandoline. Es besteht die Möglichkeit, sie für diesen Kurs ein Instrument auszuleihen.

Jedes Jahr kommt das Haus der Musik Trekel mit ihrer Notenausstellung zu uns. Hier kann man nach Herzenslust stöbern. Auch verschiedene Gitarrenbauer werden ihre Instrumente in der Instrumentenausstellung präsentieren.

Unser Kurs besteht nicht nur aus Arbeit. Es gibt viel Möglichkeiten am Austausch, Begegnen, für Spaß und Musik. Sei es bei den gemeisamen Mahlzeiten, dem Tischkicker oder der gemütlichen Runde am Abend auf dem Marktplatz im Seminarhaus.